Nicola Bombacci gründete 1921 gemeinsam mit Antonio Gramsci die Kommunistische Partei Italiens. Nicola Bombacci (1879–1945), italienischer Kommunist, Mitgründer der KPI, Abgeordneter, genannt „der Lenin Italiens". In den 1930ern näherte er sich Mussolini an und wurde dessen engster Berater in der Italienischen Sozialrepublik. Vierundzwanzig Jahre später, am 28. April 1945, wurde er neben Benito Mussolini von Partisanen erschossen ⁓ als dessen engster Berater in der Italienischen Sozialrepublik. Mussolini selbst war Chefredakteur des sozialistischen Avanti! gewesen, bevor er den Faschismus erfand. Beide endeten kopfüber an einer Tankstelle in Mailand, aufgehängt vor einer johlenden Menge.
Zwei Karrieren, die am linken Ende des politischen Spektrums begannen und am rechten Rand ⁓ sogar am selben Laternenpfahl ⁓ endeten. Wie kann ein Seitenwechsel so leicht sein, wenn Links und Rechts angeblich Gegenpole sind?
Zwei Einzelfälle? Nein.
Dieses Essay sammelt die Belege ⁓ Einzelfälle und Massenphänomene. Zuerst Personen, die von links nach rechts wechselten, dann solche, die den umgekehrten Weg gingen. Und schließlich die Fälle, in denen nicht Einzelne, sondern Hunderttausende die Seite wechselten.
Von links nach rechts zu wechseln heißt in den meisten Fällen: den Sozialismus aufzugeben und den Nationalismus zu umarmen. Oder genauer: den internationalen Sozialismus gegen einen nationalen Sozialismus einzutauschen. Was bleibt, ist die Ablehnung der liberalen Demokratie, der Glaube an die Masse statt an das Individuum, die Verachtung des Parlamentarismus. Was sich ändert, ist das Banner.
Das auffälligste Muster: Fast keiner dieser Überläufer beschreibt seinen Weg als Bruch. Denn fast keiner sagt „Ich habe die Seite gewechselt." Fast alle sagen: „Ich bin konsequent geblieben." Mussolini sah sich zeitlebens als Revolutionär. Mahler sah sich als konsequenten Kämpfer gegen das System. Doriot sah sich als Verteidiger der Arbeiter gegen den Bolschewismus. Sie alle blieben sich treu.
- Benito Mussolini (Italien) — Sozialist, Chefredakteur des PSI-Organs Avanti! → Gründer des Faschismus (1919)
- Horst Mahler (Deutschland) — RAF-Gründungsmitglied → NPD/Neonazi
- Jacques Doriot (Frankreich) — KPF-Spitzenfunktionär, Bürgermeister von Saint-Denis → Gründer der faschistischen PPF (1936), kämpfte in deutscher Uniform an der Ostfront
- Oswald Mosley (Großbritannien) — Labour-Minister → Gründer der British Union of Fascists (1932)
- Marcel Déat (Frankreich) — Sozialistischer Abgeordneter → faschistischer Kollaborateur, gründete Rassemblement National Populaire (1941)
- Nicola Bombacci (Italien) — Mitgründer der KPI mit Gramsci (1921) → Mussolinis engster Berater in der Italienischen Sozialrepublik, 1945 mit Mussolini erschossen
- Henri De Man (Belgien) — Präsident der Belgischen Arbeiterpartei → Nazi-Kollaborateur, löste eigene Partei auf (1940)
- Ernst Niekisch (Deutschland) — SPD, Bayerische Räterepublik (1919) → Nationalbolschewismus
- Alain Soral (Frankreich) — KPF-Mitglied → Front-National-Aktivist (2005), gründete rechtsextreme „Égalité et Réconciliation"
- Jürgen Elsässer (Deutschland) — Linker Journalist (Jungle World, junge Welt, konkret) → Gründer des rechtsextremen Compact-Magazins (2010), 2024 verboten
- Renaud Camus (Frankreich) — Sozialistischer Aktivist → Erfinder der rechtsextremen „Großer Austausch"-Theorie
- Lyndon LaRouche (USA) — Trotzkist → rechtsextreme Bewegung mit faschistischen Zügen
- Tulsi Gabbard (USA) — Demokratische Kongressabgeordnete, unterstützte Bernie Sanders (2016), Medicare for All → verließ die Demokraten (2022), Trump-Endorsement (2024), von Trump zur Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste (DNI) ernannt
Der umgekehrte Weg ⁓ von rechts nach links ⁓ zeigt dasselbe Muster in Spiegelung. Was bleibt, ist wieder die Ablehnung der liberalen Demokratie, der Glaube an den starken Staat, die Bereitschaft zur Gewalt, die Unterordnung des Individuums unter ein Kollektiv. Was sich ändert, ist wieder nur die Flagge. Brussilow tauschte den Zaren gegen Lenin, aber er diente derselben autoritären Staatsidee ⁓ einer Macht, die von oben nach unten regiert. Malaparte wechselte vom Faschismus zum Kommunismus, aber er blieb in derselben Welt ⁓ einer Welt, in der eine Avantgarde die Massen führt und die parlamentarische Demokratie als Schwäche gilt.
Was sich nie ändert: die Bereitschaft zum Autoritären, die Verachtung des bürgerlichen Kompromisses, die Sehnsucht nach der großen Sache. Was wechselt, ist nur die Uniform.
- Curzio Malaparte (Italien) — Faschist, Marsch auf Rom (1922) → PCI-Mitglied, Parteibuch von Togliatti persönlich
- Narciso Perales (Spanien) — Gründungsmitglied der Falange (1933), Palma de Plata von José Antonio → Gründer des revolutionär-syndikalistischen FSR mit schwarz-roten Farben (1960er)
- Michail Tuchatschewski (Russland) — Zaristischer Gardeoffizier, Aristokrat → „Der Rote Napoleon", ideologischer Konvertit. 1937 erschossen
- Alexei Brussilow (Russland) — General der Kavallerie der Kaiserlichen Armee (Brussilow-Offensive 1916) → Inspekteur der Kavallerie der Roten Armee (1920), aus nationalem Motiv
- Nikolai Ustrjalow (Russland) — Kadett, Weißer unter Koltschak → Begründer des Nationalbolschewismus, Sowjetmacht als Vehikel russischer Größe. 1937 erschossen
- Heinrich Graf von Einsiedel (Deutschland) — Luftwaffe-Jagdflieger, Urenkel Bismarcks → SED-Mitglied (1947), Vize-Präsident des NKFD
- Arno von Lenski (Deutschland) — Wehrmacht-Generalleutnant, Stalingrad → Chef der Panzertruppen der NVA, NDPD-Abgeordneter der Volkskammer
- Vincenz Müller (Deutschland) — Wehrmacht-Generalleutnant → Chef des Hauptstabes der NVA, stellvertretender Verteidigungsminister der DDR. Vincenz Müller (1894–1961) war der ranghöchste ehemalige Wehrmacht-General in der DDR. Als ab 1957 alle ehemaligen Wehrmacht-Offiziere aus der NVA entlassen wurden, wurde Müller pensioniert. Die Staatssicherheit versuchte, ihn durch Gerüchte über Schizophrenie politisch zu eliminieren.
Die Einzelfälle könnte man als Ausnahmen abtun. Exzentriker, Opportunisten, Sonderlinge. Aber was, wenn Zehntausende wechseln?
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 geschah etwas, das im linearen Spektrum-Modell unerklärlich ist: Massenhaft traten KPD-Mitglieder in die SA ein. So massenhaft, dass sich für sie ein eigener Name etablierte ⁓ Beefsteak-Nazis: braun außen, rot innen.
Konrad Heiden, einer der ersten Hitler-Biographen, dokumentierte das Phänomen 1936: „There were large numbers of Communists and Social Democrats among them; many of the storm troopers were called ‘beefsteaks’ — brown outside and red within."1 Konrad Heiden (1901–1966), deutsch-jüdischer Journalist und Historiker, beobachtete Hitler seit den frühen 1920ern in Münchner Bierhallen. Seine Hitler-Biographie von 1936 war eine der ersten und gilt bis heute als Standardwerk.
Die Zahlen sind umstritten, aber die Schätzungen sind bemerkenswert:
- Rudolf Diels, erster Chef der Gestapo (1933–1934), schrieb in seinen Memoiren, dass in Berlin 70 Prozent der neuen SA-Rekruten nach dem 30. Januar 1933 ehemalige Kommunisten waren.2 Rudolf Diels (1900–1957) war der erste Leiter der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) von April 1933 bis April 1934. Nach dem Krieg wurde er als Zeuge in den Nürnberger Prozessen vernommen.
- Hans Bernd Gisevius, Diels’ Untergebener, schätzte den Anteil auf mindestens ein Drittel der gesamten SA nach 1933.3
- Albert Grzesinski, Berliner Polizeipräsident, berichtete bereits 1932 ⁓ vor der Machtergreifung ⁓ dass 30 Prozent der Berliner SA aus Kommunisten bestanden.
- Die SA selbst gab intern eine Zahl von 55 Prozent an.
Der Historiker Sven Reichardt hält Diels’ 70-Prozent-Zahl für überhöht.4 Peter Longerich teilt diese Einschätzung.5 Aber selbst wenn man die niedrigste Schätzung nimmt ⁓ Grzesinskis 30 Prozent ⁓ sind das Zehntausende Menschen, die von der KPD zur SA wechselten.
Rudolf Diels berichtete weiter, dass in einigen Fällen ganze Einheiten des Roten Frontkämpferbundes (RFB) geschlossen zur SA übertraten. Der Rote Frontkämpferbund (RFB) war die paramilitärische Kampforganisation der KPD, gegründet 1924, verboten 1929. Zum Zeitpunkt des Verbots hatte er rund 130.000 Mitglieder. Diese kollektiven Übertritte waren kein Zufall: Die Männer kannten sich aus demselben Viertel, aus denselben Kneipen, von denselben Straßenkämpfen. In den Berliner Arbeitervierteln Wedding, Neukölln und Friedrichshain lebten KPD- und SA-Mitglieder Tür an Tür.
Timothy S. Brown hat gezeigt, dass die Radikalen von links und rechts nicht nur im selben Viertel lebten, sondern eine gemeinsame „Kultur des Radikalismus" teilten ⁓ mit einem geteilten Begriffsrepertoire: „Sozialismus", „Nationalismus", „Revolution".6 Brown nennt es einen „Diskurs des sozialen Radikalismus". Und Conan Fischer urteilte, die Bereitschaft vieler Kommunisten, der SA beizutreten, sei „kaum überraschend, angesichts der Art und Weise, wie die KPD absichtlich die Grenzen zur radikalen Rechten verwischte."7
Was blieb gleich beim Wechsel von KPD zu SA? Anti-demokratisch, anti-liberal, anti-parlamentarisch. Straßenkampferprobt, uniformiert, hierarchisch organisiert. Gewohnt, in Kolonnen zu marschieren und auf Befehl zuzuschlagen. Nur die Farbe wechselte ⁓ von rot zu braun. Und Christian Striefler dokumentierte, dass der Wechsel auch in die andere Richtung ging: Im Winter 1932/1933 gab es Massendesertionen von der Berliner SA zu den Kommunisten.8 Aus diesen Überläufern bildeten sich sogenannte „Scheringer-Staffeln" ⁓ benannt nach dem Reichswehr-Offizier Richard Scheringer, der 1931 öffentlichkeitswirksam von Hitler zur KPD übertrat. Richard Scheringer (1904–1986), Reichswehr-Leutnant, wurde 1930 im Ulmer Reichswehrprozess wegen nationalsozialistischer Zellenbildung in der Armee verurteilt. In der Festungshaft Gollnow konvertierte er durch Gespräche mit inhaftierten Kommunisten zur KPD und erklärte am 18. März 1931 öffentlich seinen Bruch mit dem Nationalsozialismus ⁓ eine Sensation. Er blieb Kommunist bis zu seinem Tod und war nach dem Krieg KPD-Vorsitzender in Bayern.
Eine Generation später wiederholte sich das Phänomen ⁓ in die andere Richtung. Was in den 1930ern der Weg von der KPD zur SA war, wurde in den 1940ern der Weg von der NSDAP zur SED.
Sandra Meenzen hat die Zahlen für den Bezirk Erfurt dokumentiert: 25.134 SED-Mitglieder ⁓ 35,8 Prozent ⁓ hatten eine organisierte NS-Vergangenheit als Mitglieder der NSDAP, der HJ oder des BDM.9 Mehr als jedes dritte SED-Mitglied kam aus einer NS-Organisation. Jedes dritte Mitglied, nicht nur jeder dritte Bürger.
Olaf Kappelt hat den Mechanismus nachgezeichnet: Das Zentralsekretariat der im April 1946 neu gebildeten SED hob bereits im Juni 1946 ⁓ nur zwei Monate nach der Gründung ⁓ einen zuvor geltenden Unvereinbarkeitsbeschluss auf, nach dem ehemalige NSDAP-Mitglieder nicht in die SED eintreten durften.10 Die Bedingung war nur noch, dass es sich um „Mitläufer" handelte, die sich loyal zur neuen Ordnung verhielten. Die Tür war offen.
Der Übergang war systematisch organisiert. Die DDR schuf eigens die National-Demokratische Partei Deutschlands (NDPD) als Auffangbecken für ehemalige Nationalsozialisten und Offiziere. Die NDPD wurde 1948 auf Anweisung der sowjetischen Besatzungsmacht gegründet, um ehemalige NSDAP-Mitglieder und Offiziere politisch einzubinden. Trotz des Namens „National-Demokratisch" war sie keine unabhängige Partei außerhalb des Systems, sondern eine der vier Blockparteien der DDR ⁓ vollständig Teil des Sozialismus und der SED untergeordnet. Arno von Lenski ⁓ Wehrmacht-Generalleutnant bei Stalingrad ⁓ wurde NDPD-Mitglied, Volkskammerabgeordneter und Chef der Panzertruppen der NVA. Rudolf Bamler ⁓ NSDAP-Mitglied und Wehrmacht-Generalmajor, Chef der Abwehr-Abteilung III ⁓ wurde Generalmajor der Kasernierten Volkspolizei und arbeitete für die Stasi. Vincenz Müller, Wehrmacht-Generalleutnant, wurde Chef des Hauptstabes der NVA und stellvertretender Verteidigungsminister. Als ab 1957 alle ehemaligen Wehrmacht-Offiziere aus der NVA entlassen wurden, wurde Müller pensioniert.
Henry Leide hat gezeigt, dass die DDR hinter der Fassade des antifaschistischen Musterstaates ein doppeltes Spiel trieb: Sie verfolgte bestimmte NS-Verbrechen öffentlichkeitswirksam, unterdrückte aber Ermittlungen gegen NS-Täter, wenn diese dem Bild der DDR schadeten ⁓ oder warb sie als informelle Mitarbeiter der Stasi an.11 Die Stasi lagerte elf Kilometer NS-Dokumente, die oft als Ausgangspunkt für die Rekrutierung von Informanten dienten.
Die Parallelen zwischen den Systemen sind strukturell. Hitlerjugend wurde Freie Deutsche Jugend. Kraft durch Freude wurde FDGB-Feriendienst. Die Deutsche Arbeitsfront wurde Einheitsgewerkschaft FDGB. Das Führerprinzip wurde Demokratischer Zentralismus. Die Gleichschaltung der Medien blieb Gleichschaltung der Medien. Die Massenorganisationen blieben Massenorganisationen. Der Einparteienstaat blieb Einparteienstaat. Wer in der HJ das Marschieren gelernt hatte, marschierte in der FDJ weiter. Wer in der Deutschen Arbeitsfront organisiert war, war im FDGB organisiert. Die Struktur blieb, nur die Ideologie wechselte.
Die Beefsteak-Nazis der 1930er und die braunen SED-Mitglieder der 1940er sind Spiegelbilder desselben Phänomens. In beide Richtungen wechselten nicht Hunderte, sondern Hunderttausende. In den 1930ern gingen Kommunisten zur SA, weil die SA denselben Feind hatte (die liberale Demokratie), dieselben Methoden anwandte (Straßengewalt, Massenaufmärsche) und dasselbe Versprechen machte (eine neue Ordnung jenseits des bürgerlichen Parlamentarismus). In den 1940ern gingen NSDAP-Mitglieder zur SED, weil die SED denselben Feind hatte (die liberale Demokratie des Westens), dieselben Strukturen anbot (Einparteienstaat, Massenorganisationen, Jugendorganisationen) und dasselbe Versprechen machte (eine neue Ordnung jenseits des bürgerlichen Parlamentarismus).
Auf einem linearen Spektrum liegt zwischen extrem links und extrem rechts die maximale Distanz. Jeder Überläufer müsste die gesamte Strecke zurücklegen ⁓ vorbei an der Mitte, vorbei an der Demokratie, vorbei an allem, was er vorher bekämpft hat. Das wäre ein langer, schwieriger Weg. Aber die Überläufer beschreiben keinen langen Weg. Sie beschreiben einen kurzen Schritt.
Das politische Spektrum ist kein Band. Es ist ein Ring. Oben die Demokratie, unten der Faschismus. Von oben führen zwei Wege nach unten ⁓ einer über rechts, einer über links. Am tiefsten Punkt liegen die Extreme nebeneinander. Der Überläufer geht nicht von einem Ende zum anderen. Er geht einen kurzen Schritt zur Seite. Oder ist bereits dort.
Die Einzelfälle zeigen es: Mussolini, Bombacci, Mahler, Doriot, Malaparte, Ustrjalow ⁓ keiner von ihnen beschrieb seinen Weg als große Reise. Alle beschrieben ihn als konsequente Fortsetzung.
Die Massenphänomene beweisen es: Wenn Zehntausende Kommunisten zur SA übertreten und eine Generation später mehr als jedes dritte SED-Mitglied eine NS-Vergangenheit hat, dann ist das kein statistischer Zufall. Dann liegt etwas Strukturelles vor. Dann ist der Weg kurz.
Die Überläufer ⁓ einzeln und in Massen ⁓ zeigen: Am unteren Ende des Rings verschmelzen die Ideen.
⁂
Konrad Heiden: Hitler: A Biography, London: Constable, 1936. ↩︎
Rudolf Diels: Lucifer ante portas. Es spricht der erste Chef der Gestapo, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt, 1950. ↩︎
Hans Bernd Gisevius: Bis zum bitteren Ende, Zürich: Fretz & Wasmuth, 1946. ↩︎
Sven Reichardt: Faschistische Kampfbünde. Gewalt und Gemeinschaft im italienischen Squadrismus und in der deutschen SA, Köln: Böhlau, 2002. ↩︎
Peter Longerich: Die braunen Bataillone. Geschichte der SA, München: C.H. Beck, 1989. ↩︎
Timothy S. Brown: Weimar Radicals: Nazis and Communists between Authenticity and Performance, New York: Berghahn Books, 2009. ↩︎
Conan Fischer: Stormtroopers: A Social, Economic and Ideological Analysis, 1929–35, London: George Allen & Unwin, 1983. ↩︎
Christian Striefler: Kampf um die Macht. Kommunisten und Nationalsozialisten am Ende der Weimarer Republik, Berlin: Propyläen, 1993. ↩︎
Sandra Meenzen: Konsequenter Antifaschismus? Thüringische SED-Sekretäre mit NSDAP-Vergangenheit, Jena: Friedrich-Schiller-Universität, Masterarbeit. ↩︎
Olaf Kappelt: Braunbuch DDR. Nazis in der DDR, Berlin: Elisabeth Reichmann, 1981. ↩︎
Henry Leide: NS-Verbrecher und Staatssicherheit. Die geheime Vergangenheitspolitik der DDR, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2005. ↩︎